Beim Besuch der Intensivstationen 32-2 und 32-3 kam Yvonne Dintelmann, Vorständin Personal und Pflege, mit den Teams vor Ort ins Gespräch. Neben persönlichen Erinnerungen an ihre Zeit in Mannheim stand vor allem eines im Mittelpunkt: der Austausch zwischen den Standorten und die gemeinsame Weiterentwicklung der Pflege im Verbund.
Ein Wiedersehen, neue Einblicke und viele Gespräche: Beim Besuch der Intensivstationen 32-2 und 32-3 am Universitätsklinikum Mannheim begegnete Yvonne Dintelmann den Mitarbeitenden vor Ort auf Augenhöhe. Die Vorständin Personal und Pflege nutzte die Gelegenheit, mit Pflegekräften und Praxisanleitenden über ihren Arbeitsalltag, die Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen und aktuelle Entwicklungen in der Intensivpflege zu sprechen.
Dabei wurde es auch praktisch: Bei einer Praxisanleitung direkt am Patientenbett konnte Dintelmann selbst erleben, wie sich die Pflege seit ihrer Zeit als Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin vor rund 20 Jahren weiterentwickelt hat. „In der Zeit hat sich am Bett schon einiges geändert. Das Hintergrundwissen hat man noch, aber es ist auch viel Neues dazugekommen. Ich habe von dem Besuch viel mitnehmen können“, sagte sie im Anschluss.
Gute Pflege entsteht im Miteinander
Der Besuch bot nicht nur Gelegenheit, neue Einblicke in die Arbeit der Mannheimer Teams zu gewinnen. Er erinnerte Dintelmann auch an die enge Zusammenarbeit während der COVID-19-Pandemie. Damals war sie als Pflegedirektorin am Universitätsklinikum Mannheim tätig und erlebte das große Engagement der Intensivteams unmittelbar mit. Besonders die fachliche Kompetenz und der Einsatz der Kolleginnen und Kollegen zum Wohl ihrer Patientinnen und Patienten sind ihr in Erinnerung geblieben.
Genau hier setzt das Dialogformat MeetUp an: Yvonne Dintelmann besucht nach und nach die Kliniken im Verbund, hört zu, lernt die Menschen und ihre Arbeit kennen und nimmt Anregungen aus dem Pflegealltag mit. Gleichzeitig erhalten die Teams Einblicke in andere Bereiche und können Erfahrungen und erfolgreiche Ansätze miteinander teilen.
Den Verbund gemeinsam gestalten
Für Ricarda Fredl-Maurer, kommissarische stellvertretende Pflegedirektorin am Universitätsklinikum Mannheim, ist dieser persönliche Austausch ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer engeren Zusammenarbeit: „Es ist wichtig, dass wir näher zusammenrücken, unseren Verbund mit Leben füllen, in Zukunft noch enger zusammenarbeiten und voneinander lernen.“
Denn ein Verbund wächst nicht allein durch gemeinsame Strukturen, sondern vor allem durch die Menschen, die ihn gestalten. Wenn Mitarbeitende miteinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen teilen und die Perspektiven der jeweils anderen kennenlernen, entstehen neue Verbindungen und Chancen für die Weiterentwicklung der Pflege.
Das MeetUp auf den Mannheimer Intensivstationen hat dafür Raum geschaffen: für persönliche Begegnungen, offene Gespräche und das gemeinsame Ziel, über Standortgrenzen hinweg voneinander zu lernen.
