Mit einem gemeinsamen Workshop haben die Bereichsleitungen und Stationsleitungen des konservativen Department Pflege Ende März wichtige Weichen für eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit gestellt. Im Fokus standen die Weiterentwicklung der Kommunikationskultur sowie die Optimierung von Entscheidungs- und Abstimmungsprozessen im Arbeitsalltag.
In enger Zusammenarbeit mit der Pflegerischen Departmentleitung (pDL) arbeiteten die Bereichsleitungen im konsentierten Entscheidungsprozess daran, neue, praxisnahe Ansätze für eine transparente und effiziente Zusammenarbeit mit den Leitungsteams des konservativen Departments zu entwickeln. Ein Schwerpunkt des Workshops war das Training im professionellen Umgang mit Feedback – sowohl im Geben als auch im Annehmen. Ziel ist es, eine offene, wertschätzende und zugleich klare Kommunikationskultur nachhaltig zu stärken. Aktuell wird an der Entwicklung eines gemeinsamen Teamboards gearbeitet, das künftig eine strukturierte und nachvollziehbare Aufgabenteilung unterstützt und so die tägliche Zusammenarbeit erleichtert.
Auch die Leitungssitzungen werden im Zuge dieser Initiative neu ausgerichtet: Künftig bilden sogenannte Working Agreements die verbindliche Grundlage der Zusammenarbeit. Durch offene Formate entsteht viel Raum für Ideenentwicklung und Mitentscheidung, so dass die Führungskräfte direkteren Einfluss auf die Gestaltung ihres Arbeitsbereiches nehmen können. Ergänzend wurde die Methodik mit dem Maskottchen ELMO („Enough, let’s move on“) und Timekeeping eingeführt. Sie hilft dabei, Besprechungen fokussiert zu halten und Diskussionen zielgerichtet zu steuern. Als bewusst eingesetztes Signal erinnert ELMO daran, Abschweifungen zu vermeiden und den Blick auf das Wesentliche zu richten.
